Die Westliche Stadterweiterung

Die Fördergebietskulisse “Westliche Stadterweiterung“ orientiert sich am bedeutendsten Cottbuser Stadterweiterungsgebiet wilhelminischer Zeit.

Die Kulisse wird im Süden durch das Bahnhofsareal, im Norden durch die Berliner-, Lausitzer Straße und den Viehmarkt im Westen sowie durch die Taubenstraße, Straße-der-Jugend und die Bahnhofstraße im Osten gefasst und ist den Stadtteilen „Mitte“ und „Ströbitz“ zugeordnet. Das Gebiet umfasst eine Fläche von circa 80 ha und 3.837 Einwohner mit Stand 2014.

Die Westliche Stadterweiterung ist durch gründerzeitliche Wohn- und Geschäftshäuser geprägt, die sich in privatem Eigentum befinden und als Denkmalbereich unter baukulturellen Schutz gestellt sind. Im Bereich der privaten Bestandsgebäude bestehen erhebliche Energieeinsparpotenziale. In etwa 80 % der Gebäude sind energetisch nicht oder nur teilweise saniert. Dieser Wert verdeutlicht, warum der Endenergieverbrauch (Wärme) circa 100 % über dem Mittelwert der Gesamtstadt liegt und lässt erahnen, welches Sanierungspotenzial in der Westlichen Stadterweiterung liegt. In etwa 17 % der Bestandsgebäude werden mit Fernwärme und 76 % mit Erdgas versorgt. Nur ca. 6 % werden dezentral versorgt.

Im Quartier befinden sich u. a. die kommunalen Gebäude Kammerbühne, Staatstheater, Paul-Werner-Oberschule, Stadtarchiv, Stadtmuseum und die Stadt- und Regionalbibliothek. Die Stadt Cottbus ist ferner im Eigentum der größten Potenzialflächen für Neubauvorhaben im Quartier wie dem ehemaligen Gaswerk (Lausitzer Straße), dem Viehmarkt und Teilen des nördlichen Bahnhofumfeldes.

Die Gebietskulisse

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