Das Wendische Viertel

Zur Nachverdichtung des durch Kriegseinwirkungen fragmentierten historischen Stadtkerns entstand in Cottbus zwischen 1984 und 1989 das ‚ÄěWendische Viertel‚Äú. Das etwa 10,4 Hektar gro√üe Gebiet wird durch die Stadtmauer im Norden und Westen, die Friedrich-Ludwig-Jahn-Stra√üe, den Oberkirchplatz sowie die Sandower Stra√üe im Osten und durch die Sandower Stra√üe, den Altmarkt, die Burgstra√üe sowie die Marktstra√üe im S√ľden gefasst. Der Wohnungsbestand des gut vermieteten Teils der Kernstadt l√§sst sich zu gro√üen Teilen der GWC Geb√§udewirtschaft Cottbus GmbH zuordnen.

Das Viertel ist in besonderem Ma√üe durch den in Plattenbauweise errichteten Geb√§udetyp ‚ÄěINB 80 ‚Äď Innerst√§dtischer Neubau 80‚Äú gepr√§gt. Der Name ‚ÄěWendisches Viertel‚Äú bezieht sich dabei auf die bildk√ľnstlerischen Werke sorbischer und deutscher K√ľnstler an den Geb√§udefassaden. Als Teil der Schutzumfangbeschreibung des Denkmalgebietes ‚ÄěAltstadt‚Äú steht das gesamte Quartier unter Denkmalschutz. Die GWC schafft mit dem energetischen Quartierskonzept die Grundlage f√ľr nachhaltige Investitionen in den Wohnungsbestand. Der Umgang mit dem, an ausgeblichenen Fassaden und dem br√∂ckelnden Fugenbild abzulesenden, Handlungs- und Sanierungsbedarf wird aufgrund vielf√§ltiger Belange im Rahmen der energetischen Stadtsanierung zu einer spannenden Aufgabe.

Die Gebietskulisse

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