COTTBUS

ENERGETISCHE STADTSANIERUNG

Digitalisierung, Energiewende und Strukturwandel – Cottbus stellt sich auf für die Zukunft

15 Millionen Euro Förderung für Smart City-Entwicklung

Cottbus steht vor großen Herausforderungen, die sich aus dem Strukturwandel, der Energie- und Mobilitätswende und der Digitalisierung ergeben.

Als eines von 13 Modellprojekten konnte sich Cottbus nun im Rahmen des Aufrufs „Modellprojekte Smart Cities” des Bundesministeriums des Inneren durchsetzen. Auf Grundlage der bereits erarbeiteten Strategie „Digitale Stadt Cottbus” wird künftig die Umsetzung von Maßnahmen gefördert. Gegenstand der Förderung sind hierbei Personal- und Sachkosten sowie die Investitionskosten zur Umsetzung der Ziele und Maßnahmen aus der Digitalisierungsstraegie der Stadt. Eine Förderung von bis zu 15 Millionen Euro steht für den Zeitraum der nächsten fünf Jahre zur Verfügung. Die Bewerbung der Stadt Cottbus baut auf eine integrierte Herangehensweise auf und enthält Maßnahmen aus den sieben Handlungsfeldern der Digitalen Stadt Cottbus: Mobilität, Gesundheit, Bildung, Energie, Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verwaltung.

Die Modellprojekte Smart Cities sind eine befristete Förderung des Bundes in Zusammenarbeit mit der KfW und ein Schwerpunktvorhaben des BMI in der Umsetzungsstrategie der Bundesregierung zur Gestaltung des digitalen Wandels. Für die erste Staffel stehen im Bundeshaushalt 2019 ca. 150 Millionen Euro für Smart City Konzepte und Umsetzungsmaßnahmen zur Verfügung.

Siehe auch: https://www.cottbus.de/mitteilungen/2019-07/ob_holger_kelch_cottbus_chosebuz_wird_smart_city.html

 

Cottbus unter den 20 Siegern des Ideenwettbewerbs Reallabor Lausitz

Am 18.07.2019 hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Gewinner im „Ideenwettbewerb Reallabore der Energiewende“ bekannt gegeben. Die Reallabore der Energiewende werden zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erproben. Zentrales Thema im Ideenwettbewerb ist CO2-armer Wasserstoff. Seine Nutzung bedeutet keine oder nur sehr geringe Treibhausgas-Emissionen. Erzeugt werden kann Wasserstoff beispielsweise über Elektrolyse auf Basis von Strom aus Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. Weitere wichtige Themen der ersten Ausschreibungsrunde des Ideenwettbewerbs sind Energiespeicher und energieoptimierte Quartiere. Insgesamt prämierte das BMWi bundesweit 20 Konsortien. Diese ausgewählten 20 Sieger des Ideenwettbewerbs können in den kommenden Wochen und Monaten nun ihre Anträge für Fördermittel stellen. Hierfür stellt das BMWi jährlich 100 Millionen Euro zur Verfügung. Um den besonderen Stellenwert traditioneller Energieregionen für das Energiesystem der Zukunft zu unterstreichen, hat das Bundeskabinett in den Eckpunkten für ein Strukturstärkungsgesetz vom 22. Mai 2019 bereits beschlossen, für Reallabore in Strukturwandelregionen zusätzliche 200 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus wird die Bundesregierung bis Ende des Jahres eine Wasserstoffstrategie beschließen. „Reallabore der Energiewende“ sind hierfür ein wichtiger Baustein. (https://www.energieforschung.de/)

Durch das energetische Sanierungsmanagement maßgeblich unterstützt werden konnte bislang die Erarbeitung von Projektskizzen wichtiger Gesamtprojektbausteine wie u. a. das geplante NullEnergieQuartier Marienstraße oder ein kommunales Energiemanagementsystem. Dies war im Rahmen des Ideenwettbewerbs gefordert und stellt im weiteren Prozess die Grundlage zur Antragstellung dar.

Siehe auch: https://www.cottbus.de/mitteilungen/2019-07/cottbus_chosebuz_zentraler_ort_des_reallabors_lausitz.html

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